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Zum Thema: `Disclaimer`

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sandten uns eine E-Nachricht mit einem sogenannten "Disclaimer". Da dies kontra-produktiv und wirkungslos ist, bitten wir Sie darauf zu verzichten.
Warum: Ihr "Disclaimer" (D.) macht keinen Sinn und stört nur. Beispielsweise beinhalten SPAM Mails (Werbemüll...) gleiche (englische) Worte, so daß Ihre E-Mail als SPAM automatisch aussortiert wird. Desweiteren ist der "Disclaimer" nur Datenmüll (unnütze Bytes) und sorgt für Unübersichtlichkeit.
Heften Sie an jedem Papier-Brief auch so einen "Disclaimer" an? Was ist der juristische Hintergrund? Ist der Disklaimer wirksam? Richten sich die "Bösewichte/Datenmißbraucher" nach Ihrem D.?
Sind Sie nicht selbst verantwortlich, wenn Sie E-Mails an falsche Adressaten versenden? Im übrigen hält sich ein Empfänger Ihrer Mail doch automatisch, und nicht zu Unrecht, als Adressat. Selbst wenn seine Adresse nicht in den Kopfzeilen enthalten ist! Schließlich kann die Mail ja per BCC etc. versandt worden sein.
Mithin ist ein "Disclaimer" am Schluß der Nachricht fehlplatziert, weil Ihre Post dann bereits gelesen wurde! Gehirnwäsche? Falls E-Mail`s (fehl)weitergeleitet werden, werden diese auch gelesen.
Nur in wenigen Fällen kann ein Dis. die Weiterverbreitung Ihrer E-Mail einschränken. Aber vorher haben Sie oder das defekte technische System die Nachricht idR verbreitet und vervielfacht. Zudem dennoch die Mail auf vielen Servern (zeitweise) aufbewahrt wird (-> trace, cache, logs, etc.).
Haben Sie Kinder? Schon festgestellt, daß Verbotenes erst recht zum Tun motiviert? Stünde der "D." vorn, so würde _eventuell_ die Post nicht gelesen werden. Ebenfalls ist ein fremdsprachiger D. unwirksam, da der Inhalt (oft) nicht erfaßt werden kann. Daher bitten wir um Abstellung des unnützen "Disclaimer".
Wenn ihre Nachrichten so geheim und nur für den Adressaten bestimmt sind, warum verschlüsseln sie diese dann nicht? Das ist der _einzige_ Schutz!


Beispiel:

Eine Behauptung wie:
  "Wie Sie wissen, können über das Internet versandte E-Mails unter 
  fremdem Namen erstellt oder der Inhalt verändert werden."
ist korrekt, gilt aber auch für Papier-Briefe.
Schreiben Sie v.g. auch auf Ihrer Papier-Post?

Eine eventuelle Darlegung wie:
  "Aus diesem Grund sind unsere als E-Mail verschickten Nachrichten 
  grundsätzlich keine rechtsverbindlichen Erklärungen."
ist nicht vertrauensbildend. Was nützt uns denn Ihre unverbindliche Nachricht?
Wollen Sie selbst keine verbindlichen Angebote und Bestellungen erhalten?
Kann man also Ihre Post als Jux betrachten? Und wir sollen Sie nicht ernst / "für voll" nehmen?

Zitat:
  "Der Inhalt dieser E-Mail samt Anlagen ist vertraulich 
  und u. U. rechtlich geschützt."
U.U. :-) ja-nee
Und wie ist es mit Ihrer Papier-Post (ausgedruckter E-Mail)?
Schreiben Sie dort auch Ihren Angstdisclaimer hin?
Unbedingt Nachholen!

Zitat:
  "Der Inhalt ist ausschließlich an einen bestimmten Empfänger gerichtet."
Wie ein Brief wenn er kein unadressiertes Massenmailing ist.
Die Frage lautet: An Wem ist ihre Post gerichtet?
Und wieder der Vergleich zum Papierbrief.

Hm:
  "Eine Weitergabe, die Herstellung von Kopien oder der sonstige 
  Gebrauch durch Nichtadressaten ist nicht erlaubt."
Aha, und Papier? Und Links- oder Rechtsanwalt?

Nochwas:
  "Ich bitte daher jeden anderen Empfänger, der diese E-Mail versehentlich
  erhält, mich umgehend zu informieren und die Nachricht zu löschen."
Woher weiß ich ob es "versehentlich" geschah?
Wem soll ich informieren? Dem eventuell gefälschten Absender?

Wie sie erkennen können sind solche Klauseln weder notwendig noch sinnvoll.

Ihr Geld ist für Juristen-Murks verschwendet, stattdessen wäre es in eine Vertrauens- 
und Sicherheitsinfrastruktur gut investiert (PGP, Sozialengineering ...).

Anhörungsrüge Gehörsrüge Richterschelte Schelte 
	Justizopfer, Schäden durch Behördenwillkür, Allianz für
BRD Unrecht
	Politik, Justiz, grundgesetzwidrige Klüngelei,

Guten Tag!


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**xxx T.B. **